Vita

Ich in kurzen Worten

Ich wurde am 6. juni 1977 in Zeulenroda geboren. Nach dem Abitur folgte zunächst der Wehrdienst und anschließend absolvierte ich eine Lehre als Zimmermann. Das Ziel eines Technikerabschlusses auf dem Bau habe ich aufgrund der damaligen Lage des Gewerbes aufgegeben und mich stattdessen für ein Studium als Ingenieurinformatiker eingeschrieben. Leider liefen auch hier die Dinge nicht optimal. Trotzdem darf ich heute stolz darauf sein, mich Industriemeister für Automatisierungstechnik nennen zu dürfen. Ich liebe meinen Job und ebenso meine Hobbies.

Ich fühle mich auch dem Ehrenamt verpflichtet. So leite ich seit vielen Jahren schon zwei Chöre und spiele in einer Band für Kirchenmusik. Die daraus resultierende Verantwortung geht schon fast über den Status des Hobbies hinaus. Ziehe ich nun noch die Zeit für meine Familie ab, bleibt ein kleiner Rest davon übrig, den ich der Fotografie als meinem wirklich letzten verbliebenen Hobby für mich ganz allein widme.

Fotografischer Werdegang

Die erste von mir genutzte Kamera war die Praktica PLC2 (Baujahr 1975) meines Vaters. Ich verwendete sie 1995 um Fotos des Kometen Hale Bopp zu machen. Eine Nachführung kannte ich nicht. Eine Fotografin, die in meiner Heimatstadt einen Fotoladen unterhielt, gab mir ein paar Tips und half mir, einige brauchbare Bilder zu bekommen. Das war der Anfang einer großen Leidenschaft.

Bereits 28 Jahre alt, begann ich erst, mich wirklich ernsthaft mit dem Thema Fotografie auseinanderzusetzen. Ich kaufte meine erste digitale SLR, eine Canon EOS 350D mit einer Kit-Linse und einem 55-200er Teleobjektiv. Schnell eignete ich mir Wissen in den Bereichen Technik, Lichtführung, Bildgestaltung etc. an und den Bezug zur Praxis brachten mir unzählige Stunden hinter dem Sucher. Erste Erfahrungen sammelte ich bei Fototouren oder bei Shootings mit Freunden und Verwandten. Mit den gesammelten Erfahrungen war schnell klar, dass sich mein Interesse besonders hin zur Available Light-, Konzert- und Nature-fotografie entwickelte. Diesen Bereichen widme ich auch heute noch einen großen Teil meiner Zeit. Zudem fotografiere ich häufig ehrenamtlich bei lokalen Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten.

Während mir das Wissen um die Technik spielend zufliegt, muss ich die künstlerischen Aspekte der Fotografie hart erlernen. Dieser Prozess wird sicher mein ganzes Leben andauern und mich immer wieder neu fordern. Dennoch nehme ich die Herausforderung an und versuche, auch weiterhin vorwärts zu kommen.

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